Sonntag, September 17, 2006

Altweibersommer..


lt. Wikipedia kommt der Begriff der Altweibersommer aus dem Berich der Spinnen:
"Altweibersommer ist eine so genannte Singularität und bezeichnet einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im September, welcher sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet.
Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. Im Volksglaube wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“) gehalten."

Eigentlich mag ich keine Spinnen (außer sie in einem Crazy Quiltblock zu sticken), aber mit einer sicheren Fensterscheibe dazwischen, ist es doch ganz schön, sie mal zu beobachten. Hier auf dem Foto kann man sehen, wie sie ihr Opfer einwickelt (typisch weiblich?!)...




am anderen Fenster:




in meinem Wein-Crazy-Quilt:

Kommentare:

eve hat gesagt…

„Ich denke da an leuchtende und kräftige Rot-Orange Farben. Spinnfäden, in den Gräsern die im Sonnenlicht glitzern..."
Ich mag den Altweibersommer :)

Anke hat gesagt…

Hatte Samstag auch eine Begegnung dieser Art:
Wir saßen bei Vorbereitungen für einen Wettkampf im Ausrichterbüro (Keller) als vom Obergeschoß der Ruf "Jürgen?!" erklang. Unsere Antwort war. "Hier ist kein Jürgen!" worauf von oben die Aufforderung herunterschall: "Egal, wir brauchen einen Mann!!" Dies ließ sich unser Sportleiter nicht 2x sagen und er stürzte die Treppe hinauf. Einige Minuten später kam er von Lachkrämpfen geschüttelt wieder zu uns herunter: "Aus der Traum! - Da schreien unsere Küchenfeen endlich mal nach einem Mann, und dann soll ich bloß die Spinne verscheuchen!"
In diesem Sinne Grüße aus Erndtebrück im Altweibersommer